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Gepostet by on Jan 17, 2017 in Aktuelles, Fokus des Monats, Meditation, Yoga |

Angst – ein neues Lebensgefühl?

Angst – ein neues Lebensgefühl?

Angst – ein neues Lebensgefühl?


Thema des Monats bei uns ist nach wie vor „Altes loslassen und voller Wohlstand und Fülle in das neue Jahr starten“.
Angst hängt indirekt mit diesem Thema zusammen, da diese die Wahrnehmung von Fülle und dem gutem im Leben blockiert.


In jeder Gesellschaft gibt es zu jedem Zeitpunkt ihrer Geschichte ein bestimmtes vorherrschendes Lebensgefühl.


Das Lebensgefühl ist das Gefühl eines Menschen, am wirklichen Leben teilzuhaben und mitten im Leben zu stehen. Es ist das Gefühl, dass der einzelne Mensch seinem eigenen Leben gegenüber empfindet und das Gefühl, dass seine persönliche Beziehung zur eigenen Existenz zum Ausdruck bringt.


Das Lebensgefühl wird von vielen verschiedenen Faktoren geprägt. Es ist eine Art Gesamtgefüge das sich ergibt aus dem Wohlstand einer Gesellschaft, dem technischen Fortschritt, kulturellen Strömungen aus Kunst und Musik sowie aus der finanziellen, gesundheitlichen, sozialen und gesellschaftlichen Situation des Individuums.


In unser heutigen Gesellschaft jedoch, wird unser Lebensgefühl maßgeblich gesteuert und beeinflusst durch die Medien.


Denn es sind genau diese, die uns tagtäglich vorführen was scheinbar der momentane Geist der Zeit ist. Es sind die Medien die uns sagen, welche Nachrichten wichtig sind und welche nicht (über die unwichtigen wird schlicht nicht berichtet..).


Es sind auch die Medien die uns zeigen, wie wir auszusehen haben, was es Neues gibt und damit auch, was wir demnächst kaufen sollten.


An dieser Stelle möchte ich kurz zum Nachdenken anregen:


Was sind die momentanen Inhalte die uns die Medien täglich zeigen?
Und noch wichtiger, welches Gefühl wird dadurch vermittelt?


Die Antwort auf diese Frage dürfte in jedem von euch schnell, in Form von Bildern und Gefühlen, auftauchen:


– Krieg in Syrien sowie in weiteren Ländern dieser Welt
– Terroranschläge in ganz Europa
– Donald Trump hetzt auf und sieht Europa vor dem Ende
– Flugzeugabstürze
– ein unaufhaltsamer Klimawandel
– Autounfälle hier und dort
– jedes Jahr ein neuer „Supervirus“
– immer mehr Pflegebedürftige in Deutschland
– Flüchtlingskrise in Europa
– …




Es ist offensichtlich, in welche Richtung sich die Gefühlsskala bei einer solchen Vielzahl negativer Nachrichten verschiebt: Ins Negative.


Wenn wir etwas genauer durch die Oberfläche des Unwohlseins blicken, finden wir dort meistens ein ganz konkretes Gefühl: Angst.


Egal ob beim morgendlichen Zeitungslesen, über Nachrichtendienste auf Smartphone und Computer oder beim abendlichen Verfolgen der Tagesschau. Immerzu werden wir von Nachrichten verfolgt die uns suggerieren, dass die Welt ein gefährlicher, negativer Ort sei, an dem die eigene Existenz oder die unserer Liebsten, gefährdet ist.


Das Gefühl das dadurch zwangsläufig in uns entstehen muss ist offensichtlich – Angst.


Ich würde dich gerne zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen:


Stelle dir vor es gäbe keine Nachrichten. Wie wäre dein Leben ohne den stetigen Input über das Weltgeschehen?


Wie wäre es, wenn du nur das mitbekommst, was bei DIR selbst und in deinem näheren Umfeld geschieht? Gibt es dort vieles was real dein Leben gefährdet oder das deiner Liebsten? Was ist es eigentlich, das in deinem persönlichen Umfeld ein ungutes Gefühl in dir erzeugt?


Bitte nimm dir einen kurzen Moment um darüber zu reflektieren.


Oder Stelle dir vor, es würde jeden Tag ausschließlich über die positiven Dinge berichtet werden, die auf dieser wunderbaren Erde in diesem wunderbaren Universum geschehen:


– erneuerbare Energien: Forscher bestätigen dass es leicht möglich ist, jeden Menschen mit „sauberer Energie“ zu versorgen
– Flüchtlinge werden gut integriert, Europa trägt die Kosten mit Leichtigkeit, interkultureller Austausch auf höchstem Niveau
– Lebensstandard in unseren Industrienationen so hoch wie noch nie
– Algen: der ‚Alleskönner“: vom Stiller des Welthungers bis zum Beseitiger der Umweltverschmutzung durch Plastiktüten
– Thailand pflanzt Millionen von Bäumen mithilfe von „Samenbomben“
– medizinische Versorgung: weltweit immer besser
– Äthiopien: abgeholzte Steppen verwandeln sich wieder in grüne Wälder


Wie fühlt sich das an? Ich denke ich bin nicht alleine wenn ich sage: schon etwas besser.


Wir leben in einer Gesellschaft des Wohlstandes und des Überflusses. Wir Leben in einer Gesellschaft, in der es uns an nichts mangelt. Medizin, Bildung und Technik sind so fortgeschritten wie noch nie und ermöglichen uns ein Leben von dem die Menschheit vor einigen hundert Jahren nicht einmal zu träumen wagte.


Und doch: jeden Tag wird uns ein fiktives Gefühl des Mangels, der Angst und der Unsicherheit durch die modernen Medien vermittelt.


Wozu dieses fiktive Gefühl führt ist ganz einfach –  zu noch mehr Angst und einem Gefühl der Ohnmacht.


Diese führen häufig zu undurchdachten „Kurzschlusshandlungen“ die für scheinbare Probleme scheinbare Lösungen bieten (man beachte Donald Trump, AFD & Co, Aufrüstungspolitik, steigende Ausländerfeindlichkeit…)


Doch bevor es soweit kommen muss, haben wir jeden Tag die Wahl.


Wir haben die Wahl unsere Aufmerksamkeit nicht mehr auf das (ferne und fiktive) Negative zu richten, sondern auf das Gute und den Wohlstand, der uns jeden Tag umgibt.


Ich will natürlich keinesfalls dazu auffordern die Augen vor den Geschehnissen dieser Welt zu verschließen und so zu tun als ob nichts wäre.


Ich will euch mit diesem Artikel jedoch einladen kritisch, vorsichtig und sparsam mit den Inhalten der Medien umzugehen und euch immer wieder auf das Gute zu besinnen, das euch jeden Tag umgibt.


Somit kultivieren wir auf Dauer ein Lebensgefühl der Sicherheit und der Leichtigkeit, das ganz genau so real ist, wie das Gefühl der Angst, das uns bisher noch vermittelt wird.


Außerdem will ich euch dazu ermutigen im Rahmen eurer eigenen Möglichkeiten Initiative gegen die Missstände dieser Welt zu ergreifen. Aus einer inneren Einstellung des „helfen-wollens“ heraus zu handeln hat so viel mehr macht als aus Angst und Ohnmacht die Verantwortung einfach nach außen abzugeben!




Weitere Tipps und was ihr alles tun könnt um jeden Tag mit einem positiven Lebensgefühl zu begegnen erfahrt ihr dann in meinem nächsten Artikel!


Alles Liebe & bis bald,
euer Tobi
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